Was bedeutet saisonale Gemüsekost?

Durch unsere Gemüseversorgung möchten wir eine vielfältige und ausgeglichene Ernährung ermöglichen. Im Mai jeden Jahres beginnt die neue Gemüsesaison. Gerade in dieser Zeit ist aber etwas Geduld gefragt. Viele Pflänzchen sind bis dahin schon gesetzt, doch brauchen sie noch zunehmende Wärme und Licht, um zu wachsen.

So werden wir mit Salat, Kohlrabi, Frühlingszwiebeln und Möhrchen aus dem Folientunnel beginnen. Die erste Kultur aus dem Freiland sind die kleinen, wohlschmeckenden Mairübchen. Für viele ist das vielleicht mal was Neues. Bevor es mit Tomaten, Paprika und Auberginen losgeht, gibt es Gurken, Stangenbohnen, frischen Salat, Zucchini, Fenchel und vieles mehr.

Erst im Frühherbst ernten wir Kartoffeln, später dann Möhren, Rote Bete, Lagerkohlrabi und auch Weißkohl für Sauerkraut. Denn der Winter wird kommen und er ist ja bekanntlich lang! Zum Glück hilft uns da der Folientunnel mit frischem Salat und Radischen. Natürlich wird es auch Kohl aus dem Freiland geben, denn der hält Minusgrade gut aus.

Hier geht’s zum Saisonkalender!

Welche Mengen gibt es?

Pro Woche und Anteil möchten wir euch mit Salat, Kräutern, knapp einem Kilo Kartoffeln und ca. 2 kg Gemüse versorgen. Dafür haben wir einen genauen Anbauplan konzipiert. Was wir tatsächlich wann liefern können, hängt natürlich auch vom Wetter ab. Jahreszeitenbedingt wird es im Sommer mehr Gemüse geben als im Winter.

Soll ich einen oder zwei Anteile nehmen?

Wir empfehlen einen Anteil für eine Person. Da nicht jeder Single täglich kocht, kann man einen Anteil auch gut als Pärchen oder gemeinsam mit dem Nachbar teilen, dem es ähnlich geht. Für Familien (je nach Größe) empfehlen wir zwei bis drei Anteile.

Mehr als nur Gemüse!

Durch euren Anteil unterstützt ihr einen kleinen, vielfältigen Betrieb, der nach bestem Wissen und Gewissen biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird. So finanziert ihr nicht nur euer Gemüse, sondern auch Blühstreifen für Insekten, Hecken für Vögel und ein lebendiges LernFELD für Kinder und Erwachsene.

Da haben wir den Salat!

Jede Viertelstunde schließt ein Hof in Deutschland. Meist trifft es die kleinen Betriebe. Die Vielfalt auf den Äckern schwindet, die Böden werden ausgelaugt. Die industrielle Landwirtschaft braucht heute vier fossile Kilokalorien, um eine Kilokalorie Nahrung zu erzeugen! Zudem bleibt ein großer Teil der landwirtschaftlichen Ernte aus Schönheitsmangel direkt auf dem Acker liegen. Was für eine Verschwendung!

Regionalität, Saisonalität und Solidarität

Lokale Lebensmittelproduktion spart Millionen von Transportkilometern und Kohlendioxid. Deshalb wollen wir auf dem Ährenhof für Menschen aus der direkten Umgebung eine breite Palette an biologischem, saisonalem Gemüse anbauen. Geplant ist eine volle Versorgung über das Jahr. Da die Anteilnehmer die Produktionskosten eines Gemüsejahres tragen, wird nichts weggeschmissen. Die gesamte Ernte wird verteilt – und das ganz unverpackt! Wer eine Ansage gegen die Klimaerwärmung machen möchte, kann hier hervorragend bei sich selbst beginnen.

Erfahre mehr über unser Gemüseangebot!